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So vielfältig wie das Leben

Infos zu Morningstar

Morningstar ist ein weltweit führender Anbieter von Informationen für institutionelle und private Anleger. Als Teil des europäischen Netzes startete Morningstar Deutschland seine Onlinedienste im Jahr 2001. Mehr über die Firmengeschichte, die Kategorisierungen, das Morningstar-Rating und die Morningstar Aktien-Style Box unseres starken Partners erfahren Sie mit einem Klick auf die entsprechenden Reiter.

Morningstar

Firmengeschichte
Morningstar wurde 1984 von Joe Mansueto in Chicago gegründet. Bekannt wurde Morningstar zunächst durch das "Mutual Fund Sourceback", eine Art Fondsfibel. Investmentfonds wurden aufgelegt, um dem Kleinanleger die gleichen Vorteile wie dem institutionellen Investor bieten zu können, d.h. eine breite Vermögensbasis, ein diversifiziertes Portfolio und professionelle Vermögensverwaltung. Joe Mansueto war der Überzeugung, dass Daten und Informationen über diese Fonds allgemein zugänglich sein sollten.

Basierend auf dieser Philosophie hat Morningstar im Laufe der Jahre eine breite Palette an Produkten und Dienstleistungen für institutionelle Anleger und Privatanleger gleichermassen entwickelt.

Interessante Zahlen & Fakten zu Morningstar:  

  • Pro Tag ca. 1 Million Besucher auf www.morningstar.com und damit meistgesehenste Internetseite zu Investmentfonds weltweit - 100.000 premium Mitglieder .
  • Ungefähr 400.000 von 500.000 Maklern, die es in USA gibt, beziehen Beratertools von Morningstar. Damit mit grossem Abstand Marktführer für Beratertools weltweit.
  •  Ca. 700.000 Investmentfonds in einer weltweiten Datenbank und davon ca. 42.000 Fondsklassen in Europa, mit kompletten Holdings und täglich aktualisiert.
  • Europaweites Rating von Investmentfonds - nicht für nationale Vergleiche
  • In Deutschland auf allen wesentlichen Internetportalen und -seiten vertreten: z.B. T-Online, AOL, MSN, Spiegel-Online, Manager Magazin online.
  • Weltweite 800 Mitarbeiter in 17 Standorten.

Kategorien

Morningstar Kategorien
Morningstar hat für das gesamte europäische Fondsuniversum eine einheitliche Kategorisierung geschaffen. Jeder Fonds in Europa ist nur einer Kategorie zugeordnet. Die Kategorien erfüllen zwei wesentliche Aufgaben:

Entscheidungshilfe für die Vermögensaufteilung
Jede Kategorie vereint im Normalfall Fonds mit ähnlichen Anlagestrategien. Die Fonds werden den Kategorien auf Basis der Untersuchung ihrer Portfolios durch Morningstar zugeorndet. Diese exakte Art der Kategorisierung hilft dem Anleger bei der Zusammenstellung eines ausgewogenen Fondsportfolios.

Renditevergleiche verschiedenster Art
Die monatlichen Ratings von Morningstar basieren auf dem Vergleich von Fonds innerhalb Ihrer Vergleichsgruppe. Jeder Fonds in Europa wird nur einer Kategorie zugeordnet.

Die wesentlichen Elemente, auf denen die Kategorien basieren sind:

Aktienfonds (investieren in Aktien): Land oder Region, Aktiensektor und Marktkapitalisierung.

Anleihenfonds: Bonität, Währung und Laufzeit.

Mischfonds (investieren in eine Mischung aus Aktien und Anleihen): Die Basiswährung und der Anteil an Aktien (relativ zur Währung).

Morningstar Kategorien sind einem dynamischen Prozess unterworfen, um den sich ständig verändernden Marktgegebenheiten und Innovationen gerecht zu werden.

Rating

Rating
Vor über 15 Jahren präsentierte Morningstar Anlegern erstmals eine einfache, aber bahnbrechende Idee: die Bewertung von Investmentfondsrenditen unter Berücksichtigung der Kosten und Risiken. Das Morningstar Europe Star Rating bietet einen anwenderfreundlichen Weg, die Wertentwicklung vergleichbarer Fonds, unter Berücksichtigung von Kosten und Risiken zu analysieren.

Die Besonderheit bei Morningstar ist, dass die in Deutschland zugelassenen Fonds europaweit verglichen werden. Das Morningstar Rating setzt sich aus folgenden Hauptfaktoren zusammen:

  • Morningstar Kategorien
  • Kosten
  • Risikoangepasste Rendite

 

Nutzung der Morningstar Ratings
Das Morningstar Rating soll für Sie eine Starthilfe sein, damit Sie sich einen ersten Überblick der für Sie interessanten Kategorien und Fonds verschaffen können. Über das Rating hinaus können Sie sich die Einzelpositionen im Portfolio und viele weitere detaillierte Informationen ansehen. Selbstverständlich müssen Sie darüber hinaus stets Ihre Vermögensverteilung, Ihre Risikotoleranz, Ihre steuerliche Situation, die Kostenstruktur Ihrer Fonds sowie Ihre Einkommensverhältnisse beachten.

Das Rating kann für diese wichtigen Entscheidungen keine Anhaltspunkte liefern. Noch eine letzte Anmerkung: wenn sich ein Managementwechsel vollzieht, so bleibt das Morningstar Rating beim Fonds, nicht beim Fondsmanager. Daher kann ein Fondsrating unter Umständen fast ausschliesslich auf dem Erfolg eines Fondsmanagers basieren, der für den Fonds nicht mehr verantwortlich ist.

Style-Box

Morningstar Style Box

  • Morningstar Aktien-Style-Box   
    Die Morningstar Aktien-Style Box bietet einen schnellen Überblick über zwei entscheidende Charakteristika eines Aktienfonds: Die Grösse (durchschnittliche Marktkapitalisierung der Unternehmen im Fonds) sowie das Bewertungsniveau (Wachstumsaussichten, KGV) der Unternehmen, in die er investiert. Diese beiden Faktoren spielen bei der Erklärung sowohl der Rendite als auch des Risikoprofils eines Fonds eine wichtige Rolle. Selbstverständlich sollten diese Informationen mit anderen Daten aus dem Portfolio kombiniert werden, wie etwa der Sektorengewichtung. 

 

  • Morningstar Anleihen-Style-Box
    Die Morningstar Anleihen-Style-Box fasst zwei wesentliche Risikofaktoren eines jeden Anleihenfonds zusammen: Zinssensibilität und Bonität.

    Zinssensibilität ist ein für Risikomessung von festverzinslichen Anlagen unverzichtbares Element. Allgemein sind länger laufende Instrumente riskanter als solche mit kurzer Laufzeit. Die Kennzahl zur Einschätzung der Zinssensibilität nennt man modifizierte Duration.

    Bonität bezeichnet das Risiko eines Zahlungsausfalls, und ist vor allem für Unternehmensanleihen und solche aus Schwellenländern von hoher Bedeutung. Eine höhere Zahlungsausfallwahrscheinlichkeit (= niedrigere Bonität oder Kreditwürdigkeit) resultiert in grösseren Kursschwankungen.

    Im ersten Schritt wird das durchschnittliche Rating der Anleihen im Portfolio betrachtet. Dieses wird von spezialisierten Anleihen-Ratingagenturen wie Moody's Fitch oder S&P vergeben. Eine Zahl wird dann jedem Ratingergebnis zugeordnet und der Durchschnitt errechnet. Das Ergebnis ist eine Zahl, die dem durchschnittlichen Kreditrisiko des Portfolios entspricht.